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Und Sommer überstürzt die Wiese

Unter Linden
der Wald steht hoch

Die verlassene Scheune
im Birkenschatten

Wiesen des Sommers

Die Erde trägt
Wurzeln und Stein

 

ISBN 3­935214­12­X

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Jene Weite die in mir atmet

Und die Berge im - wie war das - Winterlicht, dem ersten Frühjahrsstrahl und über die Wiesen tollten Hunde wie von altersher in jener meiner Erinnerung.

Was war zu ahnen, Fluß und Spaziergänger, fließend, lächelnd.

Die feuchten Wiesen waren erdig morastig nach langem Eis. Und in den Bergen Schattentäler, Lichthügel.

Stimmen im Hintergrund, Bahnen von Licht auf Deinem Profil. Ruhe die über allem lag im Sonntag.

 

 

ISBN 978-3-9354214-22-3

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Virpi Törmänen, Der Himmel färbt sich in uns ab

Meine Worte
von mir geschickt
mit Liebe und Bedeutung
macht Ihr Euch
auf den Weg

zu den Menschen
wachst hin zu den Tieren
oder
als Kleid den Pflanzen

Vergessen, verloren und nie gesehen
ungesungen verklingt Ihr
vielleicht

Doch manch Eines kehrt
nach Jahren zurück
voll von Leben und noch so jung

 

ISBN 3­935214­09­X

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Bettina Ruchti, Mondwege

Poesie als Steigerung des Lebens - auch wenn sie erlitten ist -: so sieht Bettina Ruchti ihre Lyrik. Denn "nur das gezeichnete wort hat gewicht - allein das erlittene wort kann auferstehen." In ihrem ersten Gedichtband "Mondwege" werden diese Zeilen zum Leitmotiv , und die Sehnsucht nach dem Ursprung alles Sagbaren wird deutlich, wenn es heißt: "einmal nur trage mich an den feurigen Grund, wo die Dinge noch namenlos sind..." Daß das Sein nur punktuell berührbar sei, wißen wir auch von Gottfried Benn. Und die Erfahrung von Leid und Dunkelheit jenseits des Seins, die oft die Lyrik unserer Zeit geprägt hat, ist auch Bettina Ruchti vertraut. Dennoch überwinden ihren Gedichte dieses Gefühl des Ausgeliefertseins, und es wird die Gewißheit spürbar, daß Tod- und Zeitlosigkeit die Heimat des lyrischen Ichs sind. Die in freien Rhythmen und verhaltener Metaphorik gestalteten Verse verzichten auf Chiffrierung und postmoderne Effekte. Sie vermögen durch ihre Musikalität und gelegentlich sentenzhafte Kürze ihre Botschaft eindrucksvoll zu vermitteln. So können sie das reale Leben aus seiner oft profanen Wirklichkeit herausführen und zu schönen Bildern verdichten. Und es wird deutlich, warum Bettina Ruchti ihrem Gedichtband die Erkenntnis voranstellt: Poesie sei eine Kraft, das Leben vom Realen zum Möglichen zu steigern.

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Ursula Greiss, Zu Bildern von Edvard Munch

Ich bin! jubelt die Sonne am Meer -
Ich bin! eilt das Echo zum Strand!

Ich bin? lauscht das Mädchen in Weiß -
Ich war, träumt die Alte in Schwarz -

Ich bin! jubelt die Sonne im Meer -
Ich bin! strahlt das Mädchen zurück -

Ihr seid, - seufzt die Alte am Strand
und schaut von der Schwärze ins Licht-

 

 

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Ursula Greiss, Novellen

"Geboren in der Mitte des ersten Weltkriegs, danach den Zweiten in den sonst eigentlich schönsten Lebensjahren durchlitten, sehe ich das 20. Jahrhundert angesichts immer weitergehender Kriege rings auf unserem Erdball konsequent noch in der Unfähigkeit zu Güte und Liebe innerhalb unserer Menschheit, trotz großer Vorbilder in der Nachfolge Christi wie M. L. King und Albert Schweizer. So besteht für mich die innere Notwendigkeit, mich in meinen künstlerischen Bemühungen wenigstens für die ersten Schritte zueinander hin einzusetzen, und das sind: das Eingeständnis eigener Schuld und der Wille zur Vergebung der Schuld anderer an uns. Dabei hoffend auf das neue Jahrhundert..."

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Ursula Greiss, Beton und andere Novellen

Der zweite Novellen­Band von Ursula Greiss ist ein Abgesang auf einen Bauernhof, auf eine große Liebe und auf eine Fata Morgana.

 

ISBN 3-935214-02-2

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Ursula Greiss, Offene Fenster

In ihrem Gedichtband "Offene Fenster" erschließt uns Ursula Greiss bisher Ungesehenes und macht uns in zarten Bildern der Natur bewußt, woran wir allzuoft vorübergehen, wobei sie die Natur stets gleichnishaft auffaßt. Sie sieht hinter die Dinge. Ein ruhiger See regt sie an, um Ruhe für das eigene Dasein zu bitten, aus der Betrachtung eines Bachlaufes wächst die Sehnsucht nach Harmonie in unserem Leben. Sie beklagt die zerstörerischen Kräfte der Gegenwart und klagt an: Wo ist der heilige Zorn, der sie besiegt? Damit ruft sie auch uns als Verantwortliche für die uns von Gott anvertraute Welt und weist zugleich unvergängliche Werte auf. In den Meditationen zu Bildern von Edward Munch unternimmt sie - wohl erstmalig überhaupt - den Versuch, Gemälde dieses großen Malers dichterisch auszudeuten.

 

ISBN 3-87588-140-0

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Ursula Greiss, Gedichte und Aquarelle

Dieser Band vereint erstmals die schönsten Aquarelle des Malers Heinrich Greiss mit den oft gerade von diesen Bildern inspirierten Gedichten seiner Frau - der Schriftstellerin Ursula Greiss

 

Heinrich Greiss - 1904 in Prag geboren - studierte nach dem Abitur in Leipzig, München und Berlin Psychologie, Biologie und Bildende Kunst. Nach dem zweiten Weltkrieg wird er an die Pädagogische Hochschule in Kiel berufen, an der er bis 1969 in der Lehrerausbildung tätig ist. Als Professor für Bildende Kunst veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze. Ausstellungen in Schleswig-Holstein und Freiburg geben einen Einblick in sein brilliantes aquarellistisches Schaffen, das er vor allem der Landschaftsmalerei widmet. Im einundachzigsten Lebensjahr stirbt Heinrich Greiss in Freiburg.

Ursula Greiss, gebürtige Liegnitzerin, wird nach dem Abitur zunächst Kulturreferentin. Gegen Ende des zweiten Weltkrieges kommt sie nach Schleswig-Holstein, bleibt aber Zeit ihres Lebens eng mit ihrer schlesischen Heimat verbunden.
Schon in ihrer Kindheit veröffentlicht sie erste Gedichte, schreibt nach dem zweiten Weltkrieg Dramen, Lyrik und Novellen. Ihr Gedichtband "Offene Fenster" wird 1982 veröffentlicht. Zwei Novellenbände erscheinen in den Jahren 2001 und 2002.
Der Bildband "Gedichte und Aquarelle" ist ein Dokument gemeinsamen Lebens und Schaffens der beiden Künstler.

 

ISBN 3-935214-06-5

 

140 Seiten mit 68 Farbdrucken

 

 

 

- Dieser Titel ist leider vergriffen! -

 

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